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BZT110: Digitalpopulismus

In diesem Podcast “Bildung Zukunft Technik” diskutieren Guido und Felix über die Verbindung von Bildung und Technik. Guido gibt einen Überblick über verschiedene Themen und teilt interessante Einsichten. Sie betonen die individuelle Herangehensweise im Bildungsbereich und den Einsatz von Technologie im Unterricht und im Seminarraum. Felix hebt hervor, dass pädagogische Fragen technische Aspekte beinhalten und die Rolle des Lernenden bei der Gestaltung von Lernzielen wichtig ist.

Sie reflektieren über den Nutzen des Spracherwerbs und kulturellen Verständnisses und ziehen Parallelen zwischen schulischem Lehrplan und lebenspraktischen Fähigkeiten wie Kochen. Die Bedeutung von Alltagswissen und individuellen Lernbedürfnissen wird betont. Eine Podcast-Empfehlung rundet die vielseitigen Diskussionen ab.

Guido reflektiert über die Digitalisierung in der Bürokratie und erwähnt Themen wie Datenschutz und Sicherheit, die die Digitalisierungsdebatte oft überlagern. Ein Dashboard zur Visualisierung des Fortschritts wird erwähnt, während künstliche Intelligenz als Lösung vorgeschlagen wird und das Lernen aus Fehlern diskutiert wird. Die Bedeutung des Warums bei der Nutzung digitaler Tools wird von Guido betont, und Digitalpopulismus kritisiert.

Felix teilt App-Empfehlungen wie Overcast, Giphy und 1SECO, während Wallaback, ein Read-Later-Service, diskutiert wird. Die Episode endet mit einem Abschied von den beiden.

Learning Architects

#15 Jun.-Prof. Dr. Andreas Bischof: Wie können wir KI beforschen lernen?

Andreas Bischof ist Junior Professor an der TU in Chemnitz im Fachgebiet Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik. Er untersucht wie Technologien, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander interagieren und ist Leiter mehrerer Forschungsprojekte.

Ich spreche mit Andreas darüber, wie wir Forschung lernen können. Mit dem Beispiel „Wie KI unser Lernen beeinflusst“ denken wir uns eine Projektwoche für junge Menschen aus. Wir durchlaufen die einzelnen Projektschritte, sprechen über Herausforderungen und Möglichkeiten in der Bildungsarbeit. Ausgangspunkt sind die Fragen, die sich unmittelbar aus der Lebenswelt der Lernenden ableiten. Und dabei keine Angst: Es ist nicht schlimm, wenn im Prozess mal was schief läuft.

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BZT109: Fack ju Goodnotes

In dieser Episode geht es um die Digitalisierung im Unterricht. Wir diskutieren einen interessanten Artikel über den Einsatz von Tablets im Unterricht und warum dieser nicht immer den gewünschten Effekt hat.

Wir sprechen über verschiedene Aspekte des Tablet-Unterrichts, wie die potenzielle Ablenkung der Schüler und die Verwendung großer Bildschirme im Klassenzimmer. Es ist uns wichtig zu betonen, dass das eigentliche Problem nicht in den digitalen Medien selbst liegt, sondern in der pädagogischen Umsetzung. Es braucht mehr Unterstützung und klare Strategien, um den Einsatz digitaler Medien sinnvoll zu gestalten.

Wir sind der Meinung, dass Schüler auch mehr Verantwortung für ihre eigenen Geräte und ihren Lernprozess übernehmen sollten. Wir diskutieren die Herausforderungen der zentralisierten Geräteverwaltung und den Wunsch nach mehr Experimentierfreude im Bildungssystem. Digitalisierung sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern in das ganzheitliche Lernen integriert werden.

Im Verlauf des Podcast-Gesprächs kommen wir zu dem Schluss, dass iPads in Schulen als Lösung für einige Probleme angesehen werden können, aber auch viele andere Probleme nicht mit ihnen gelöst werden können. Wir betonen die Bedeutung sowohl technischer Kompetenzen als auch lebenspraktischer Fähigkeiten und grundlegender Bildung.

Die Idee, dass Schule eine generationenübergreifende Wissensvermittlung ermöglichen sollte, wird erwähnt, und wir stellen fest, dass dabei grundlegende pädagogische Fragen vernachlässigt werden. Wir werfen auch einen Blick auf die nächsten Schritte in Bezug auf digitale Geräte und Bildungsreformen.

Wir betonen die Notwendigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Ansätze zu finden. Die Idee der Transzendenz wird als möglicher Lösungsansatz genannt. Wir betonen auch, dass häufig systemimmanente Lösungen bevorzugt werden, anstatt innovative Lösungswege zu finden. Wir sprechen über die Bedeutung von Veranstaltungen wie EduCamps, um Probleme zu identifizieren und Lösungen zu finden.