Autor: Anselm Maria von Sellen, Dejan Mihajlovic, Andreas Hofmann

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PvdS 035 – Brauchen wir mehr ExpertInnen an den Schulen?

Die Rollen, die Lehrerinnen und Lehrer in den letzten Jahren übernommen haben und müssen, haben sich gewandelt und zugenommen. Lehrende müssen in den (Krisen)Zeiten des (digitalen) Wandels neue Aufgaben erfüllen: Sie müssen zu MentorInnen werden, mit neuen Formen kollektiver Traumata umgehen können bzw. Therapeut:innen werden, Webseiten bauen, Netzwerker:innen sein (sowohl technologisch als auch sozial) und Projektmanager:innen, kreative Produzenten und Regisseure sein.

Wir sprachen darüber, wie sehr diese Prämisse stimmt, stimmen muss und was sie für Lehrberufe und Lehrberufene bedeutet. Und ob staatliche Bildungseinrichtungen sich nicht als Orte für interdisziplinäres Lernen neu erfinden müssen. Außerdem haben wir folgende Fragen diskutiert: Welche neuen Berufsfelder/Ansprüche umfasst der Beruf “Lehrender” mittlerweile? Welche davon füllen wir/ihr aus? Wie haben wir das gelernt? Brauchen wir mehr Expert:innen an den Schulen und Institutionen? Warum? Warum nicht?

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PvdS034 – Bildungsinitiativen, -Events und Gipfel – von der Endlosschleife zur Erfolgsspur

Weil wieder einmal die nächsten Initiativen, Events und Gipfel wie Pilze aus dem Boden schießen, die Bildung dieses Mal aber wirklich verändern oder verbessern sollen, stellt sich die Frage: Wie werden eigentlich Ressourcen so investiert, dass eine möglichst hohe Wirksamkeit und Nachhaltigkeit in den notwendigen Entwicklungen im Bildungsbereich erreicht werden? Ansonsten haben wir noch folgende, weitere Fragen diskutiert: Jährlich grüßt das Murmeltier. Sind die vielen neuen Bildungsinitiativen, -Events und Gipfel Teil einer Endlosschleife oder führen sie zur Erfolgsspur? Wie könnte sich so eine Einschätzung ermitteln lassen? Welche Rolle spielt Digitalwashing dabei? Wer promotet was? Warum jeder nur sich selbst? Warum haben die Institute und Initiativen nur Eigeninteresse? Wie werden Ressourcen so investiert, dass eine möglichst hohe Wirksamkeit und Nachhaltigkeit in den notwendigen Entwicklungen im Bildungsbereich erreicht werden? War irgendwas mal nachhaltig ? Kick-offs etc. sind oft Eintagsfliegen. Oder ist das überhaupt möglich? Was wäre dafür nötig bzw. wie könnten Prozesse begünstigt werden? Wo setzt man am besten an? Bei einer Bundes-, Länder- oder kommunalen Lösung? Welche Rolle spielt dabei der Bildungsföderalismus?

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PvdS033 – Kultur des Klauens

In der 33. Folge von Perlen von den Säuen haben wir über die Kultur des Klauens diskutiert. Nachdem wir geklärt haben, was wir darunter verstehen, haben wir u.a. folgende Fragen betrachtet: Welche Ursachen vermutest dahinter? Werden diese Ziele aus deiner Sicht erreicht? Welche Folgen befürchtest du dadurch? Wie gehst du damit um? Welches Vorgehen hast du als vorbildlich erlebt? Weshalb? Hast du schon mal selbst geklaut? Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Was ist Autorschaft?

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Es geht auch anders: Perspektiven aus einer freien demokratischen Schule

In der 32. Folge von Perlen von den Säuen hatten wir Martin Truckses zu Gast, der an der Kapriole, einer freien demokratischen Schule in Freiburg, unterrichtet. Er hat uns Einblicke in das Konzept, die Strukturen und Prozesse gegeben. Außerdem haben wir mit ihm über das Verständnis von Demokratiebildung diskutiert. Wer mehr über die Kapriole erfahren möchte, findet hier alle Infos: https://www.kapriole-freiburg.de Martin findet ihr hier bei Twitter: https://twitter.com/trugschloss Oder hier auf seinem Blog: https://demokratieundschule.wordpress…

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Corona meets Leopoldina

In der 31. Folge von Perlen von den Säuen hatten wir Anja C. Wagner zu Gast, mit der wir uns gemeinsam die Empfehlung der Leopoldina hinsichtlich der Schulöffnung genauer angesehen haben. Dabei haben wir u.a. folgende Fragen diskutiert: Wie schätzen wir die Empfehlung ein? Welcher Rolle spielt die Leopoldina-Empfehlung? Welches Bildungsverständnis liegt vor? Wann und wie sollten Schulen wieder öffnen? Wie haben das andere Länder gelöst? Wie sollten im Jahre 2020 solche Entscheidungs- und Findungsprozesse in einem demokratischen Land absolviert werden? Wie könnten “positive” Entwicklungen, hinsichtlich Digitalem in der Bildung, verstetigt werden?

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PvdS028 – Innovationen

In der 28. Ausgabe von PvdS sprechen wir über Innovationskultur und darüber unter welchen Bedingungen Innovation geschehen kann. Dabei haben wir u.a. folgende Fragen diskutiert: Was verstehen wir unter Innovation? Warum findet echte Innovation im öffentlichen Dienst nicht statt und wie können wir das ändern? Wie kann ich öfftl. Institutionen ermutigen mutig zu sein? Schule als Labor für Bildung? Welches Mind-Set braucht es dazu bzw. welche Barrieren müssen wir ganz konkret überwinden, um ergebnisoffen und wagnisorientiert denken und handeln zu können?

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PvdS027 – Bildungs(T)räume

Wie sieht euer idealer Bildungs(T)raum aus? In welchen Räumen seid ihr bisher gewesen und wovon wart ihr am meisten beeindruckt? Warum? Was zeichnet einen guten Lernraum aus? (Persönlich, Professionell) / In was für Räumen würdet ihr gerne lernen? Was muss auf jeden Fall in einem guten Lernraum vorhanden sein? Worst Case Scenario: Wovon müssen wir uns verabschieden, wenn wir neue Lernräume denken? Spielen wir: Wie riecht dein idealer Lernraum? Welche Farben hat er? Wie heißt er? Was für ein Gefühl hast du, wenn du deinen idealen Lernraum betrittst? In einer perfekten Welt: Was ist das größte, was du dir für deinen Lernraum und die Bildung die du machen willst… vorstellen kannst?

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PvdS026 – Konventionen und Konfetti

Folgende Fragen hat Anselm in unserem kollaborativem Dokument alleine reingeschrieben:

Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft verändert. Also hat sie auch uns verändert. Welche Veränderungen hat die Digitalisierung bei euch persönlich und verursacht und wie geht ihr damit um? Welche negativen Entwicklungen nehmt ihr an euch selbst wahr? Welche positiven? Welche Veränderungen nehmt ihr bei den jungen Menschen wahr, mit denen ihr arbeitet? Welche Soft Skills brauchen wir wirklich, um mit den Veränderungen gestaltend umgehen zu können? Was müssen wir als Menschen lernen, um die Digitalisierung wirklich mitgestalten zu können/damit wir uns nicht gestalten lassen? Wie stellt ihr euch eine Gesellschaft vor, die einen gesunden Umgang mit der Digitalisierung gefunden hat? Wie sieht eine Arbeitswelt der Zukunft aus, die nicht der Digitalisierung dient, sondern umgekehrt?

Alles tolle Fragen. Die meisten haben wir nicht diskutiert und beantwortet, weil wir alte Menschen sind, die über “früher war alles besser” gesprochen haben. Wir nehmen unser Alter und unsere gesellschaftlich erwarteten Rollen ernst.